LOAD BALANCER NEWS

Load Balancing virtualisiert: VMware-Appliance in SPLA-Lizensierung

Das neue Jahr beginnt mit einem Paukenschlag: Als erster Anbieter von Load Balancern und Application Delivery Controllern bietet KEMP sein System als virtuelle Appliance an, die jederzeit in der benötigten Stückzahl an- oder abgeschaltet werden kann. Bezahlt wird dabei nur der “tatsächliche Verbrauch”. Oder mit anderen Worten: Es handelt sich um den ersten Saas (Software as a Service) – Load Balancer.

Analysten zufolge dürfte das voll im Trend liegen: Wo Hosting-Provider früher nur “dedizierte” oder “Shared” Server angeboten haben, findet sich heute zunehmend auch das Angebot des “virtuellen Servers” – typischerweise einer VMware-Instanz. Damit einher gehen flexiblere Abrechnungsmodelle und schnellere Prozesse: “Ich brauche vier Server, zwei Monate lang, ab morgen” ist damit möglich geworden.

Mit dem Virtual LoadMaster (VLM) ist es den Hostern nun erstmals möglich, auch LoadBalancing in gleicher Flexibilität mitanzubieten – ohne Einmalkosten, und ohne jede Verzögerung.

Nachdem in den USA bereits mehrere große Hoster den VLM im Rahmen eines geschlossenen Programms verwenden, hat KEMP das Angebot zum Jahresbeginn öffentlich gemacht, und spricht damit nun auch den europäischen Markt an.

Funktional ist der VLM identisch mit der bewährten LoadMaster-Serie in Hardware, wie sie seit vielen Jahren bekannt und erfolgreich ist. Er bietet also nicht nur ausgereiftes Load Balancing, sondern auch weitere Features wie SSL-Terminierung, Intrusion Prevention oder HTTP-Caching und HTTP-Kompression. (Klar ist aber auch: Wo SSL-Terminierung im Sinne von SSL-Beschleunigung wichtig ist, wird man weiterhin auf die speziell dafür gemachte KEMP-Hardware setzen wollen.)

Als Plattform unterstützt wird dabei zunächst VMware (z.B. ESXi ab Version 3.5).

Die Lizensierung ist angelehnt an das komfortable SPLA-Prinzip, welches zunehmend Verbreitung findet: Am Monatsende meldet der Hosting-Anbieter die Anzahl der tatsächlich verwendeten Virtual LoadMaster und zahlt ganze 75 Euro “pro Stück und Monat”. Was nicht nur aufgrund der Flexibilität attraktiv ist, sondern auch deswegen, weil Support und Software-Updates bereits inklusive sind.

Das VLM-/SPLA-Angebot richtet sich ggw. an mittlere und große Hoster und ISPs. Bei Interesse ist KEMP’s Europa-Hauptsitz in Hannover die richtige Anlaufstelle.

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