“Kochbuch”: Virtual LoadMaster (VLM) installieren
Heute nun endlich der erste Teil der lange versprochenen “Kochbuch”-Serie, die direkt nachvollziehbare Anleitungen zur Load Balancer-Einrichtung gibt. Das Thema zum Einstieg kommt vor allem allen Test-Benutzern entgegen: Die Installation und Aktivierung des LoadMasters als Virtual Appliance, also als Paket in Hyper-V oder, wie im folgenden Beispiel, in VMware. Steigen wir also ein:
Entscheidung für eine Virtualisierungsplattform
Der VLM ist momentan verfügbar für VMware und Microsoft Hyper-V. Welche davon nehmen? Ganz egal, der LoadMaster sieht auf allen Hypervisoren gleich aus, und natürlich auch als Hardware-Appliance. Kriterium wird also allenfalls sein “was habe ich schon” / “was kenne ich schon” / “was läuft auf meiner Hardware”…
In meinem Fall einfach: Zum Testen nehme ich einfach mal “VMware Fusion” auf meinem Macbook…
Download der aktuellsten VLM-Version
Auch dieses Thema können wir knapp halten: Auf http://www.kemptechnologies.com/try/ die gewünschte Version wählen (in meinem Fall die “VMware Workstation, Server, and Player”), herunterladen, ZIP-Archiv auspacken, fertig.
Öffnen und Starten des Virtuellen LoadMaster in VMware
Im Öffnen-Dialog im eben ausgepackten Verzeichnis die “VMX”-Datei auswählen:
Dann einfach starten, und der LoadMaster startet bis zum Login:
Benutzername und Kennwort nach Neuinstallation sind übrigens “bal” und “1fourall” (das erste Zeichen ist die Ziffer Eins). Wer diese nun eingibt, sieht den Lizensierungsschirm:
aber – STOP – es ist einfacher, ab hier per Web-Oberfläche weiterzumachen!
Zugriff per Web-Oberfläche
Wir machen uns nun zunutze, dass der LoadMaster über seine VMware per Netz erreichbar ist.
Im obigen (schwarzen) Screenshot sieht man, dass er in meinem Beispiel sogar per DHCP eine Adresse bekommen hat (die 192.168.2.113). Steht kein DHCP zur Verfügung, so wird übrigens die 192.168.1.101 als feste IP verwendet.
Der Zugriff erfolgt nun also über den Browser, und zwar per SSL – im Beispiel: https://192.168.2.113
Die an dieser Stelle unvermeidliche Browserwarnung ist natürlich zu bestätigen, und es erscheint die Lizenzcode-Abfrage nunmehr per Browser:
Abrufen und Einspielen der Test-Lizenz
Nun kommt der große Vorteil des Browser-Zugriffs… Der Access-Code kann nämlich ausgeschnitten und in die Lizenzanforderung unter http://www.kemptechnologies.com/activate-vlm/ eingefügt werden. Kurz danach sollte die Testlizenz per Email eintreffen, und wird am besten ebenfalls per Copy&Paste zurück in die VLM-Oberfläche übernommen.
Es erscheint die Erfolgsmeldung:
Abschließend kommt die Anmeldeaufforderung mit dem Start-Benutzername und Kennwort (siehe oben: “bal” und “1fourall”; das erste Zeichen ist die Ziffer Eins). Nun noch die Pflicht-Kennwortänderung:
Fertig!
Und so geht’s weiter:
Damit steht der LoadMaster nun bereit, die eigentliche Konfiguration kann beginnen. Wichtig: Zunächst die endgültige Interface-Konfiguration vornehmen (am besten zunächst eth0).
Dann kann der erste Virtuelle Service angelegt werden. Eigentlich ganz einfach… nachzulesen in der Dokumentation unter http://www.kemptechnologies.com/documentation/. Oder in Kürze hier im nächsten Teil der “Kochbuch”-Reihe!
Anleitung erstellt auf Basis von LoadMaster Firmware Version 5.1-45








